CONDOR Sicherheit Hafen

Grundlagen der Mitarbeiterschulung

Mit der Einführung des ISPS-Codes wurden Betreiber von Hafenanlagen verpflichtet, Mitarbeiter mit Aufgaben der Gefahrenabwehr und Zugang zu ISPS relevanten Bereichen regelmäßig in Ihren Aufgaben zu schulen. Damit soll die Aufmerksamkeit für sicherheitsrelevante Vorfälle erhöht werden. Inhalt, Umfang und Periodizität der Schulungen beziehen sich dabei im Wesentlichen auf Abschnitt XI-2 der SOLAS-Konvention: Teil A, Artikel 18 in Verbindung mit Teil B Artikel 18 „Training, drills and exercises on port facility security“.

Periodizität: Die Schulungen sind alle drei Monate zu wiederholen (Teil B, Artikel 18.5)

Umfang: Schwachstellen (bei den Mitarbeitern) sollen in der Schulung erkannt und durch Training reduziert werden (Teil B, Artikel 15.16, Absatz 11). Abhängig von der Mitarbeiteranzahl sowie der betrieblichen Organisation bedingt insbesondere die Regelmäßigkeit der Schulungen einen enormen Planungs- und Organisationsaufwand seitens der PFSO. Hinzu kommt die notwendige Pflege der Schulungsinhalte sowie die Pflicht zur gesicherten Nachweisführung als weitere Aufgabe des PFSO. Soweit aufgrund der genannten Anforderungen die vorgeschriebenen Schulungen nicht im vorgeschriebenen Umfang durchgeführt und dokumentiert werden, ist neben dem PFSO unter Umständen auch die Unternehmensleitung einer Hafenanlage im Rahmen eines Organisationsverschuldens im Schadensfall persönlich haftbar.

Mit SICOR wurde eine von vielen Designated Authorities (DA) anerkannte und auch im Europäischen Bereich genutzte Online-Schulungsplattform geschaffen, die den PFSO deutlich entlastet und eine sichere Umsetzung und Dokumentation der ISPS Anforderungen erlaubt.

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