CONDOR Sicherheit Hafen

ISPS-Code & Solas - Hintergründe

Hafenanlagen sind in Folge des 11. September 2001 als kritische Infrastrukturen eingestuft worden. Mit der SOLAS-Konvention (Safety of Life At Sea) wurden im Dezember 2002 in London die Grundlagen zur Schaffung eines einheitlichen Sicherheitsstandards für die intermodulare Schnittstelle Hafen gelegt.

Auf Grundlage dieser SOLAS-Konvention ist der ISPS-Code (International Port Facility Security-Code) entstanden, welcher in Europa über die Verordnung (EG) 725/2004 am 31.März 2004 in Kraft getreten ist. Wichtigstes Ziel des ISPS-Codes ist es, Schiffe vor direkten oder indirekten terroristischen Angriffen zu schützen (Erweiterung der SOLAS Verordnung unter Kapitel XI-2).

Im Wesentlichen sollen:

  • Schiffe vor Beschädigungen in einer Hafenanlage geschützt werden
  • das an Bord bringen unbefugter Personen und Utensilien, insbesondere solchen mit kriminellem / terroristischem Hintergrund soll unterbunden werden
  • verhindert werden, dass Schiffe für terroristische Zwecke eingesetzt werden

Der ISPS-Code wurde bislang von insgesamt 108 Staaten ratifiziert. Allein in Deutschland fallen knapp über 400 Anlagen aus 8 Bundesländern unter den Anwendungsbereich der ISPS-Vorschriften.


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